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Tinte kleckst nun einmal
oder halb ich & halb ein anderer. Klagenfurter Rede zur Literatur 2015 (Extended Version)
Klagenfurt/Celovec Juli 2015
56 Seiten
12 x 18 cm, 200 g
frz. Broschur
ISBN:
978-3-7084-0561-2
€ 9,90
Tinte kleckst nun einmal
oder halb ich & halb ein anderer. Klagenfurter Rede zur Literatur 2015 (Extended Version)

»Meine Karriere begann in Österreich, neunzehn Jahre vor meinem zweiten Versuch, in Klagenfurt den Ingeborg-Bachmann-Preis zu gewinnen und dadurch als Schreiberling anerkannt zu werden.«

Aus eigener Erfahrung kann Peter Wawerzinek weit zurückblicken in die Geschichte der Wettbewerbe um den Ingeborg-Bachmann-Preis. Und er tut das in seiner Rede auch, erzählt etwa, wie er 1991 zum ersten Mal nach Klagenfurt reiste. Marcel Reich-Ranicki und Hellmuth Karasek saßen damals noch in der Jury, letzterer auch im selben Flugzeug, mit dem der aufgeregte Kandidat zusammen mit seinem ersten Verleger Erich Maas über die Alpen »geflattert« kam …

Gleichzeitig lässt Wawerzinek, der zuletzt mit dem Roman »Schluckspecht« (erschienen 2014 bei Galiani Berlin) für viel Aufmerksamkeit sorgte, sein eigenes literarisches Werden Revue passieren und denkt über das Schreiben nach. Wo es verwurzelt ist (»Es gibt mich als Mensch und Mecklenburger. Es gibt mich als Autor und Klagenfurter«) und wie das immer wieder Fremdsein dem viel reisenden Schreiberling, wie er sich selbst am liebsten nennt, und gelernten Textilgestalter den Stoff bietet, der von ihm »zugeschnitten sein will«, ist dabei nur ein Motiv, das sich durch den vielschichtigen Text zieht.

»Ich schreibe in die Fremde, die ich bewohne, hinein. Das hat Folgen, meist folgen Bücher.«



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