Die Reihe · Bücher wie Meeraugen

Joe baut ein Meer
Ein Schelmenroman
Klagenfurt/Celovec 15. November 2021
143 Seiten
11,5 x 21 cm, 320 g
fester Einband, Blind- und Folienprägung, Fadenheftung, Lesebändchen
ISBN:
978-3-7084-0665-7
€ 21,90
Joe baut ein Meer
Ein Schelmenroman

»›Um ganz offen zu sein, Herr Maier – ich halte Sie für einen Idioten.‹
Joe kratzte sich hinter dem Ohr. Es sah ganz danach aus, als könnte er morgen ausschlafen.«

Für Josef »Joe« Maier wird es eng: Seinen Zusteller-Job ist er los, als auffliegt, dass er sich Pakete unter den Nagel reißt. Sein Kumpel Raphael hat eher zweifelhafte Ideen, um zu Geld zu kommen. Und seine Freundin Marta will endlich »was Festes«.
Eine verheißungsvolle Brise spürt er bei der Begegnung mit dem alten Herrn Niederstein, der von einem eigenen kleinen Meer hinter seinem Haus träumt. An Entschlossenheit und Mut mangelt es Joe jedenfalls nicht …

»Joe war kein Bauunternehmer. Aber wie schwer konnte es schon sein? Die Natur hatte es doch auch geschafft, und das ohne einen Funken Verstand.«

In seinem Debütroman erzählt Roland Grohs kurzweilig und manchmal auch melancholisch von ganz normalen Menschen, die mit beiden Beinen felsenfest in der Luft stehen. Von jungen Leuten, die sich zwischen unbefriedigenden Verhältnissen und zuweilen zweifelhaften Vergnügungen durchfretten, und von einem alten Herrn, der es wagt, noch einen Traum zu haben. Es geht um Whiskey, Poker, eine Straßenkünstlerin und eine Himmelsschleuder, um Freundschaft zwischen einem, der nicht erwachsen werden will, und einem, der findet, das Erwachsensein werde überschätzt. Es geht um Leerstellen und Sehnsüchte, um die Suche nach Leidenschaft und Leichtigkeit im Alltag, um mehr Freiheiten und Mut – kurz um den Seiltanz des Lebens.


***

»Menschen, die nicht Erwachsenwerden wollen und dennoch an Wendepunkte gelangen in ihrem Leben, wo es entscheidende Schritte zu machen gilt ...« Daniela Fürst (literadio) im Gespräch mit Roland Grohs über seinen Debütroman, nachzuhören im cultural broadcasting archive

»Es ist eine Novelle. Kein Schelmenroman. Ein Schelm, wer solches denkt. […] Ein Roman ist ein dickes Buch, das keiner liest und das viel kostet. Die Novelle hier kostet nicht weniger, nämlich beinah 22 Euro, sie ist eine Kostbarkeit.« Walter Fanta: Zu Weihnachten bitte eine Novelle auf literaturhaus.at, November 2021


 

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