Die Reihe · Bücher wie Meeraugen

Zuggeflüster
Erzählungen
Klagenfurt/Celovec 2011
144 Seiten
11,5 x 21 cm, 250g
fester Einband, geripptes Surbalin, Blind- und Folienprägung, Fadenheftung, Lesebändchen
ISBN:
978-3-7084-0420-2
€ 17,90
Zuggeflüster
Erzählungen

Ein junger Mann ergreift nach dem Tod seiner Tante einen seltsamen Beruf.

Ein Sohn rechnet auf perfide Weise mit seiner Mutter ab.

Ein altes Ehepaar beschäftigt nur eine Frage: Wer wird wen überleben?

Eine Liebe entwickelt sich zum Albtraum.

Ein Ehepaar mit Hund, Haus, Garage und einem Waldstück in der Nähe – ein durchschnittliches Leben darf man vermuten, bis sie ihn verlässt und den Hund nicht mitnimmt …

Harald Schwinger erzählt in seinen neuen Kurzgeschichten von ganz normalen Menschen in vertrauten Umgebungen. Gleichzeitig muten die Figuren skurril an: Eine alte Frau kämpft mit dem Besen gegen ihre Erinnerungen, eine junge trägt den Spitznamen Rottweiler. Eine Mutter leidet unter Waschzwang, ihr Sohn stellt sich im Rahmen von Kunstaktionen in einer Badewanne zur Schau …

Meist entwickeln sich erst im Zuge der Handlung aus normalen Menschen bizarre Gestalten; oder umgekehrt, lösen sich schräge Charaktere in nachvollziehbares Gewordensein auf. Und genau darin besteht ein großer Reiz dieser eindringlichen Erzählungen.

 

Inhalt:

Kleinhirn
Krieg
Amá
Rottweiler
Zuggeflüster
Der Duft meiner Mutter (lief am 25. November 2011 in der Sendereihe »Beispiele« auf Ö1, gelesen von Alexander Peutz)
In Haut

 

»Zugeflüstert«. Eine ausführliche Rezension von Paula Resch, kultur-online.net, 26. Januar 2013, bzw. Driesch, März 2013

»Amüsant sind diese Geschichten an keiner Stelle, nicht einmal im Sinne eines rabenschwarzen oder spezifisch österreichischen Humors. Sie sind verstörend, unentrinnbar, atmosphärisch dicht und suggestiv wie schlimme Albträume – und gute Literatur.« Michael Esders, Am Erker, Nr. 63, Juni 2012

»Das Besondere an ›Zuggeflüster‹ ist das psychologische Feingefühl, mit dem Harald Schwinger von seinen traumatisierten Figuren erzählt. Man könnte fast den Eindruck gewinnen, er sei ihr Psychotherapeut.« Monika Maria Slunsky, Online-Buchmagazin des Literaturhauses Wien, 12. April 2012

»... Schwinger entwirft eigenwillig wüste Charaktere, baut dichte Stimmungen auf und lasst sie wieder zusammenkrachen; zieht den Menschen die Haut vom Innenleben. Das ergibt 140 Seiten Spannung und Irritation. Keine leichten Happen, aber auf einen Schlag konsumierbar." (Uschi Loigge, Kleine Zeitung, 27. August 2011)

 


Dieses Buch wurde unterstützt von der Kulturabteilung des Landes Kärnten und dem Österreichischen Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, bm:ukk.

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