Wie ergeht es »Stadtschreibern« in der Fremde? Was erfahren sie über ihre Gastgeber?
Polemisch, zugeneigt, informativ und selbstironisch kratzen die Autoren in einem Briefwechsel zwischen Berlin und Klagenfurt an Fassaden, graben nach Hintergründen, finden Abgründe und plaudern verblüffend offen über das Tun ihrer eigenen Zunft.
Harald Schwinger erzählt in amüsanten, teils verstörenden Bildern von Schwächen und Eitelkeiten, von Beschädigungen der Liebe, von Schuld, Verlust und vom nicht gelebten Leben.
!!! auf der Bestenliste des VUKB (Verein der unabhängigen Kleinbuchhandlungen der Schweiz) im Mai 2012
In ihrem von Publikum und Kritik begeistert aufgenommenen Theaterstück demontieren Simone Schönett und Harald Schwinger den Mythos der sich aufopfernden »Miklova Zala«. Eine Groteske über Assimilationsdruck und Identitätsverlust, Liebe, Verrat und Widerstand.
V gledališkem komadu, ki sta ga obinstvo in kritika navdušeno sprejela, demontirata Simone Schönett in Harald Schwinger mit o žrtvujoči se »Miklovi Zali«. Groteska o asimilacijskem pritisku in izgubi identitete, o ljubezni, izdajstvu in uporu.
Schönett erzählt von der weitgehend unbekannten Minderheit der Jenischen in Österreich, aber auch von verborgen gehaltener Homosexualität, vom sich Verstecken und sich Verleugnen – eine Strategie, die für Anna und Raymond überlebensnotwendig war, für Sara und Stephan zwei Generationen später aber eine ganz andere Rolle spielen könnte.
Mit zwei ganz verschiedenen und doch zusammengehörenden Erzählungen verführt Edith Darnhofer-Demár zu einem poetisch-abenteuerlichem Lesevergnügen, in dem neben österreichischen Sagengestalten und lateinamerikanischen Mysterienkulten auch Legenden der 68er-Generation und Kommentare zur jüngeren Geschichte ihren Platz finden.
Das Robert-Musil-Institut/Kärntner Literaturarchiv der Universität Klagenfurt, das den Nachlass des im Jahr 2000 verstorbenen Georg Timber-Trattnig aufbewahrt, gibt in diesem Band teils schon bekannte, teils bisher unveröffentlichte Texte sowie Grafiken des hochbegabten Multitalents heraus und unternimmt eine literaturwissenschaftliche Einordnung seines Œuvres.
Was ist ein guter schlechter Text? Eine Frage, die Autor/-inn/-en und Juror/-inn/-en des Literatur- und Lesewettbewerbs „Die Nacht der schlechten Texte“ immer wieder vor Herausforderungen stellt. Die Anthologie "best of worst" versammelt die besten schlechten Texte aus 6 Jahren – garantiert unlektoriert. Live-Mitschnitte der Lesungen auf CD schaffen einen Eindruck von der Expressivität dieses Podiums für zeitgenössische Formen der Literatur.